Die EU-Kommission will die Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR) auf Ende 2026 verschieben – ein wichtiges Signal der Vernunft. Damit bleibt die Versorgung mit zentralen Rohstoffen vorerst gesichert. Zugleich verschafft der Aufschub den Unternehmen der Ernährungsindustrie Planungs- und Rechtssicherheit.
Doch klar ist auch: Die gewonnene Zeit muss genutzt werden. Unternehmen müssen sich jetzt mit den kommenden Anforderungen auseinandersetzen, um rechtzeitig vorbereitet zu sein. Politik und Wirtschaft stehen gleichermaßen in der Verantwortung, praktikable Umsetzungswege zu entwickeln und die Stabilität der Lieferketten langfristig sicherzustellen.
Um Orientierung zu geben, lädt die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) zu einer digitalen Informationsveranstaltung am 10.Oktober 2025 ein, die sich insbesondere an nachgelagerte Marktteilnehmer der Ernährungsindustrie richtet.
Inhalte des Webinars
- Überblick: Sachstand der EUDR und aktuelle Umsetzungsanforderungen
- Relevanz von Sekundärstandards in der Lebensmittelkette
- Vorstellung der GS1 Germany EUDR Guidelines
- Praxisbeispiel: Softwarelösungen, die von vielen Händlern künftig verpflichtend eingefordert werden
Programm
- 10:00 Uhr – Begrüßung und Einführung, BVE
- 10:10 Uhr – Einführung in die EUDR und aktueller Umsetzungsstand, Dr. Andreas Schäfer, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
- 11:00 Uhr – Vorstellung der GS1 Germany EUDR Guidelines, Sabine Kläser, GS1 Germany GmbH
- 11:10 Uhr – EUDR mit Software meistern, Patrick Lanz, osapiens Holding GmbH
- 11:30 Uhr – Ende
👉 Jetzt anmelden: Eine Registrierung ist bis zum 8. Oktober 2025 möglich.
