Europaflaggen vor dem Europäischen Parlament.

Brüssel & EU

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Marcel Winter

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Die Europäische Union ist der zentrale Markt für die deutsche Ernährungsindustrie und steht für Frieden, Freiheit und Wohlstand. Mit einem Jahresumsatz von 1.112 Milliarden Euro, wovon Deutschland 17 Prozent beiträgt, ist die Ernährungswirtschaft der größte Arbeitgeber in der europäischen Industrie. Ein funktionierender Binnenmarkt ist entscheidend für wirtschaftliches Wachstum, da jeder vierte Euro im EU-Ausland verdient wird. Die europäische Politik setzt Standards und fördert Investitionen, die für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion notwendig sind. Die deutsche Ernährungsindustrie fordert, dass die zukünftige Europapolitik Produktionsstandorte sichert und die Wettbewerbsfähigkeit stärkt, indem sie moderne Technologien fördert und bürokratische Hürden abbaut.

 

Blick auf den Big Ben und das Westminster-Viertel in London mit einem vorbeifahrenden roten Doppeldeckerbus

Großbritannien nach dem Brexit: Wie attraktiv ist der Markt noch?

Großbritannien bleibt trotz Brexit ein wichtiger Absatzmarkt für die deutsche Ernährungswirtschaft – aber kein einfacher. Agrarattaché Dr. Meinhard List über Handelshemmnisse, Marktchancen und die Aussichten auf ein SPS-Abkommen.
Gabelstaplerfahrer in einem Lebensmittellager zwischen hochgestapelten Warenpaletten

Neue Verpackungsregeln setzen Handel unter Zugzwang

Ab dem 12. August 2026 gilt die europäische Verpackungsverordnung PPWR. Sie verschiebt die Verantwortung für das Recycling grundlegend: Für Eigenmarken und Direktimporte liegt die Pflicht künftig beim Handel.
EU-Fahnen vor dem Berlaymont-Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel

Territorial Supply Constraints (TSC): Der neue Streit um Europas Lebensmittelpreise

Die EU-Kommission plant neue Instrumente gegen territoriale Preisdifferenzierung und geht damit über das bestehende Wettbewerbsrecht hinaus. Wir erklären, warum Preisunterschiede zwischen EU-Ländern legitim sind und wer am Ende wirklich davon profitiert.
Infografik: Ein 500-Gramm-Joghurtbecher unterliegt in Deutschland u.a. sieben Rechtsgrundlagen, zwei Abgabesystemen und fünf Registrierungs- und Meldeverfahren.

Der regulierteste Joghurtbecher der Welt?

Ein 500-Gramm-Joghurtbecher unterliegt in Deutschland unter anderem sieben nationalen und EU- Vorschriften, zwei Abgabesystemen und fünf Melde- und Registrierverfahren gleichzeitig. Ein Alltagsprodukt, das zu einem Lehrstück in europäischer Regulierungsdichte geworden ist.
Politisches Grußwort von Alois Rainer – Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, auf dem What the Food-Forum "Crisis-Proof"

Wie krisenfest ist die Lebensmittelversorgung in Deutschland?

Volle Regale sind kein Naturgesetz. Beim What the Food Forum „Crisis-Proof“ berieten Vertreter aus Politik, Bundeswehr und Wirtschaft darüber, wie Deutschland seine Lieferketten besser schützen und die Versorgung auch in Krisenzeiten sicherstellen kann.
Silvia Breher auf dem Food Safety Kongress

Food Safety Kongress 2026 – Lebensmittelsicherheit in unsicheren Zeiten

Mehr Dialog, weniger Bürokratie, bessere Daten: Beim 18. Food Safety Kongress in Berlin haben Politik und Branche zwei Tage lang offen diskutiert, was es braucht, um Lebensmittelsicherheit zukunftsfest zu machen.

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